28. Juni 2015

Rezension: Das Gefühl, das man Liebe nennt

Inhalt: 

Felicity kann sich glücklich schätzen. Während sie in ihrer Kindheit von einem Ort zum nächsten wechseln musste, den Launen ihrer Künstlerin-Mutter ausgesetzt war, hat sie sich nun eine Oase der Ruhe und Sicherheit geschaffen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Quinn lebt sie in einem bezaubernden Cottage, ihre Kinderbücher sind ein voller Erfolg und Quinns Eltern und Schwester sind für Felicity eine wunderbare Ersatzfamilie.
Doch eines Tages taucht eine vergessen geglaubte Erinnerung auf: die Erinnerung an ihre alte Liebe, Ewan. Vor knapp zwanzig Jahren hat er ihr Herz gebrochen und doch kann sie nichts gegen diese wieder aufkommenden, starken Gefühle tun.

Sie macht sich auf die Suche nach ihm und möchte ihre wahren Gefühle ergründen. Doch dafür setzt sie ihre Ehe aufs Spiel, ihr gesamtes, bisher gekanntes Leben.

Aber was ist der Grund für ihren plötzlichen Sinneswandel? Ist ihr das Leben im Dorf doch zu eng geworden? Oder was hat es mit ihren regelrechten "Liebesattacken" auf sich?

Fast zu spät erkennt Felicity, was es wirklich mit dem Duft nach Frangipani auf sich hat...



Meinung: 

Felicity ist eine liebenswürdige Figur - ein paar Macken, herrlich verträumt und immer im Moment lebend. Gleich von Anfang an schließt man Freundschaft mit ihr, versucht, ihr Leben nachzuvollziehen.

Ebenso ergeht es mit Quinn. Solch einen zuvorkommenden Mann sollte jede Frau verdient haben! Er kümmert sich liebevoll um seine Ehe und insbesondere Felicity, will ihr alles recht machen.

Die Autorin schafft nicht nur von Felicity und Quinn ein umfangreiches und eindrucksvolles Bild, auch die dritte Person im Bunde, Ewan, erschließt sich dem Leser komplett.

Es ist, als ob man in jedes einzelne der drei Leben hineinschlüpfen und wenigstens für einen kurzen Zeitraum teilhaben kann.

Immer wieder stellt man sich die Frage: Wie hätte ich nun an Felicitys Stelle gehandelt? Und das ist schwierig. Sehr schwierig. Ihre Entscheidungen werden, wenn dann endlich getroffen, nämlich endgültig sein!

Anfangs war ich noch von Felicitys "Anfällen" irritiert und konnte mir keinen Reim darauf machen. Erst recht spät kam dann die Auflösung - und das Buch somit auch eine komplett neue Richtung.

Diese Wendepunkte machen aus einem schönen Liebesroman ein spannendes Buch, das ich gar nicht mehr aus den Händen legen wollte. Sehr zu empfehlen!



Titel: Das Gefühl, das man Liebe nennt
Autorin: Julie Cohen
Verlag: Diana Verlag
ISBN-Nummer: 978-3-453-35838-6
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

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1 Kommentare:

  1. Das Buch klingt richtig gut, muss ich mir mal merken! Ich habe gerade mein Buch fast zu Ende gelesen, deshalb passt das jetzt sehr gut :)
    Danke für deinen Kommentar. Ich kannte das Zitat auch noch nicht. Ich habe aber gestern mal in das Album von Sarah Connor gehört und dann war das da plötzlich bei und ich fand es so unglaublich passend und schön :)
    Liebe Grüße
    Lea
    LICHTREFLEXE
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