30. Juni 2015

Rezept: Pestokartoffelsalat


Wer bei Kartoffelsalat sofort nur an die schwer im Magen liegende Variante mit Mayonnaise denken kann, der tut mir aufrichtig leid - denn es gibt so viele andere, ganz wunderbare Varianten, die sommerlich leicht schmecken!

Ich habe euch ja bereits eine Möglichkeit mit Rucola vorgestellt. Nun geht es weiter mit einer Pestovariante. Aber keine Sorge, Knoblauch ist hier nicht dabei, ihr könnt euch danach also trotzdem in der Öffentlichkeit blicken lassen ;-)

Durch den Joghurt und die Tomaten schmeckt der Salat frisch und liegt zudem nicht wie ein Steinklumpen im Magen. Satt macht er trotzdem - im Gegenteil von nur "Grünzeug" ;-)

Also viel Spaß beim Nachmachen!


Zutaten (für 2 Personen):

  • 400g festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 4 getrocknete Tomaten ohne Öl
  • 100ml heiße Gemüsebrühe (1/2 TL Instantpulver)
  • 250g Cocktailtomaten
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2EL Pinienkerne
  • 2EL geriebener Parmesan
  • 250g Naturjoghurt
  • Pfeffer
  • wer möchte (sehr zu empfehlen!): zusätzlich Pinienkerne und geriebener Parmesan


Zubereitung:

  1. Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Getrocknete Tomaten ca. 10 Minuten in Brühe einweichen. Tomaten waschen und halbieren. Mozzarella abtropfen lassen und würfeln.
  2. Eingeweichte Tomaten abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Kartoffeln abgießen, pellen und in Scheiben schneiden. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. 
  3. Basilikumblätter mit Pinienkernen, Parmesan und Joghurt pürieren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Kartoffelscheiben mit Cocktailtomatenhälften, Tomatenstreifen und Mozzarellawürfeln mischen. Dressing unterheben und den Salat nach Wunsch mit Basilikum garniert servieren
Mein absoluter Tuning-Tipp: Noch 2-3 EL Pinienkerne fettfrei in einer Pfanne rösten und nochmals ordentlich Parmesan reiben. Beides auf den Salat geben. Einfach köstlich!



Guten Appetit!


28. Juni 2015

Rezension: Das Gefühl, das man Liebe nennt

Inhalt: 

Felicity kann sich glücklich schätzen. Während sie in ihrer Kindheit von einem Ort zum nächsten wechseln musste, den Launen ihrer Künstlerin-Mutter ausgesetzt war, hat sie sich nun eine Oase der Ruhe und Sicherheit geschaffen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Quinn lebt sie in einem bezaubernden Cottage, ihre Kinderbücher sind ein voller Erfolg und Quinns Eltern und Schwester sind für Felicity eine wunderbare Ersatzfamilie.
Doch eines Tages taucht eine vergessen geglaubte Erinnerung auf: die Erinnerung an ihre alte Liebe, Ewan. Vor knapp zwanzig Jahren hat er ihr Herz gebrochen und doch kann sie nichts gegen diese wieder aufkommenden, starken Gefühle tun.

Sie macht sich auf die Suche nach ihm und möchte ihre wahren Gefühle ergründen. Doch dafür setzt sie ihre Ehe aufs Spiel, ihr gesamtes, bisher gekanntes Leben.

Aber was ist der Grund für ihren plötzlichen Sinneswandel? Ist ihr das Leben im Dorf doch zu eng geworden? Oder was hat es mit ihren regelrechten "Liebesattacken" auf sich?

Fast zu spät erkennt Felicity, was es wirklich mit dem Duft nach Frangipani auf sich hat...



Meinung: 

Felicity ist eine liebenswürdige Figur - ein paar Macken, herrlich verträumt und immer im Moment lebend. Gleich von Anfang an schließt man Freundschaft mit ihr, versucht, ihr Leben nachzuvollziehen.

Ebenso ergeht es mit Quinn. Solch einen zuvorkommenden Mann sollte jede Frau verdient haben! Er kümmert sich liebevoll um seine Ehe und insbesondere Felicity, will ihr alles recht machen.

Die Autorin schafft nicht nur von Felicity und Quinn ein umfangreiches und eindrucksvolles Bild, auch die dritte Person im Bunde, Ewan, erschließt sich dem Leser komplett.

Es ist, als ob man in jedes einzelne der drei Leben hineinschlüpfen und wenigstens für einen kurzen Zeitraum teilhaben kann.

Immer wieder stellt man sich die Frage: Wie hätte ich nun an Felicitys Stelle gehandelt? Und das ist schwierig. Sehr schwierig. Ihre Entscheidungen werden, wenn dann endlich getroffen, nämlich endgültig sein!

Anfangs war ich noch von Felicitys "Anfällen" irritiert und konnte mir keinen Reim darauf machen. Erst recht spät kam dann die Auflösung - und das Buch somit auch eine komplett neue Richtung.

Diese Wendepunkte machen aus einem schönen Liebesroman ein spannendes Buch, das ich gar nicht mehr aus den Händen legen wollte. Sehr zu empfehlen!



Titel: Das Gefühl, das man Liebe nennt
Autorin: Julie Cohen
Verlag: Diana Verlag
ISBN-Nummer: 978-3-453-35838-6
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

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26. Juni 2015

Rezept: Käsekuchen (mit Aprikosen)




Mal abgesehen von meinem geliebten Zwetschgenkuchen auf Hefeteig, kann ich von Käsekuchen mit Mürbeteig nicht genug bekommen - allerdings nur, wenn er auch vollständig abgekühlt ist. So quarkig und frisch, dazu der knusprige Boden... ein Traum!

Hier nun habe ich ein Rezept für euch, dass uns allen so gut geschmeckt hat, dass jeder gleich zwei Stücke verputzen musste. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen - dieser Kuchen kommt auch bei Feiern oder Grillabenden bestimmt klasse an!

Und sollte jemand kein großer Fan von Aprikosen sein: auch kein Problem, sie können problemlos weggelassen werden, ohne dass der Kuchen an Geschmack und Frische einbüßt.


Zutaten (für eine kleine Springform, ca. 20 cm Durchmesser)

  • 175g Mehl
  • 100g kalte Butter
  • 30g Puderzucker
  • 3 Eier
  • 500g Magerquark
  • 40ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • 150g Zucker
  • 1 geh. EL Speisestärke
  • 1 Dose Aprikosen, geschält, ungesüßt
  • neutrales Öl für die Form





Zubereitung:


  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Form mit Öl einfetten. Für den Teig das Mehl mit Butter, Puderzucker und 1 Ei zu Streuseln verkneten. Die Streusel gleichmäßig in der Form verteilen und mit der Hand zu Boden und Rand formen. Auf eine ausgeglichene Dicke achten - sonst werden manche Stücke vom Boden regelrecht erdrückt, während andere ruhig etwas mehr Biss hätten vertragen können.
  2. Für den Belag 2 Eier trennen, die Eiweiße steif schlagen. Die Eigelbe mit Quark, Öl, Zucker und Stärke gut verrühren. Die Aprikosen abtropfen lassen. Den Eischnee mit den Aprikosen vorsichtig unterheben und die Masse auf den Boden verteilen.
  3. Im Ofen (Mitte) ca. 50 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen darin abkühlen lassen. Dabei die Backofentür einen Spalt geöffnet lassen. So fällt der Kuchen nicht zusammen.

Guten Appetit!



24. Juni 2015

Rezension: Sieben Jahre später


Inhalt: 

Nikki und Sebastian - wie Tag und Nacht. Und doch waren sie mal verheiratet, haben sich geliebt und konnten nicht genug von einander lassen. Doch nun trennen die zwei Welten. Sebastian ist ein hoch angesehener Geigenbauer, Nikki eine eher ärmlichere Künstlerin, die ihre Jugend bewahren will.
Diese Gegensätze, die sich einst angezogen haben, führten letztlich zur Scheidung. Ihre Zwillinge Jeremy und Camille müssen wie so oft sehr darunter leiden - insbesondere weil sie getrennt werden. Sebastian zieht Camille auf, Nikki kümmert sich um Jeremy.

Doch als plötzlich Jeremy spurlos verschwindet, raufen sich Nikki und Sebastian zusammen und machen sich auf eine zermürbende Suche nach ihm.



Meinung:

Dieses Buch war ganz nett und hat sich flüssig lesen lassen, aber leider kam es nicht an andere Bücher von Musso heran. Bereits nach der Hälfte ist der Ausgang der Geschichte absehbar, wenn auch die Idee dahinter eigentlich wirklich gut ist.

Ich würde eher zu "Vielleicht morgen" oder einem anderen Buch von Musso raten, dieses hier ist eher Mittelmaß. Ein angenehmer Zeitvertreib, aber da diese ja sowieso immer zu wenig ist: wieso nicht etwas besseres lesen und die wenigen Stunden anders nutzen? ;-)



Titel: Sieben Jahre später
Autor: Guillaume Musso
Verlag: Pendo Verlag
ISBN-Nummer: 978-3-86612-317-5
Preis: 14,99 € (brochiert)
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19. Juni 2015

Rezept: Indische Linsensuppe mit Joghurt-Topping



Indisches Essen ist immer wieder lecker. Diesmal gibt es eine indische Linsensuppe für euch, die wir bereits so oft gemacht haben - wenige Zutaten, leicht zu machen und einfach lecker!


Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 gehäufter TL Currypulver
  • 500ml Gemüsebrühe + extra Wasser
  • 150g gelbe Linsen
  • 1 TL Limettensaft
  • 4-5 Zweige Minze
  • 150g Joghurt
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 kleine Tomaten


Zubereitung:
  1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebelwürfel darin glasig werden lassen. Den Knoblauch schälen und dazupressen. Das Currypulver darüberstäuben und anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen.
  2. Die Linsen und den Limettensaft dazugeben und zugedeckt bei schwacher Hitze 10 - 15 Minuten köcheln lassen. Gerne etwas Wasser nachgießen.
  3. Inzwischen die Minze waschen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und hacken. Die Minze mit dem Joghurt verrühren und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. Auch hier kann man gerne nochmal etwas Limettensaft hinzugeben.
  4. Die Tomaten waschen und ohne Stielansätzen würfeln.
  5. Die Suppe abschmecken, Joghurt und Tomaten zum Servieren daraufgeben.
Dazu passen auch gut Naan-Brote, die ihr im Asienshop kaufen könnt. Weißbrot passt allerdings auch sehr gut.


Guten Appetit!


17. Juni 2015

Rezept: Ziegenkäse-Toastbrot


Ich LIEBE es. Absolut!
Hätte mir jemand vor zwei Monaten noch gesagt, dass ich mal Ziegenkäse essen würde, hätte ich ihn schallend ausgelacht. Naja, okay, nicht direkt ausgelacht - zumindest aber diese Aussage lächerlich abgetan.

Und nun, seht mich an: ich könnte einen ganzen Ziegenkäse auf einmal futtern!

Zum Glück habe ich bei meinem Amsterdam-Urlaub nochmals diese Käsesorte probiert.
Zuvor hatte ich nämlich zwar nur wenige, aber dafür schlechte Erfahrungen mit Ziegenkäse und wollte dementsprechend nichts mehr von ihm wissen, auch wenn ich Käse an sich wirklich liebe.

Beim erneuten Probieren musste ich feststellen: das, was ich bisher gegessen habe, war einfach schlecht zubereitet, so einfach!

In Amsterdam habe ich mehrmals überbackenen Ziegenkäsecamembert gegessen und wollte mir diese Köstlichkeit auch mit nach Hause holen - einfach nur die Scheiben Käse auf meinem Brot sind zwar auch klasse, reichen aber nun mal nicht immer ;-)


Hier nun also ein nettes kleines Rezept fürs Abendbrot - einfach und zum Dahinschmelzen...

Zutaten (für 1 Portion):

  • zwei Scheiben Brot (egal ob dunkles oder Baguette, ganz nach Geschmack)
  • Ziegenkäse-Camembert
  • frischen Thymian
  • Honig
  • 1/2 Birne

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Birne in dünne Streifen schneiden und die Scheiben Brot damit belegen.
  3. Ca. vier Scheiben vom Camembert abschneiden (kommt immer auf die Größe eurer Brotscheiben an ;-) und auf die Birnenscheiben legen.
  4. Thymian großzügig darüber verteilen und die Brote mit Honig beträufeln.
  5. Jetzt ab damit in den Backofen und für ca. 12- 15 Minuten backen.

Guten Appetit!


15. Juni 2015

Rezept: Kartoffelsalat mit Rucola und Tomaten



Endlich wird es wieder wärmer - was gibt es da besseres, als ein sommerlicher Salat?

Diesmal habe ich eine Variante mit Kartoffeln und Rucola für euch - absolut schmackhaft und sieht noch dazu fabelhaft aus. Meine Mutter und ich kommen jedes Mal ins Schwärmen, wenn wir diesen Salat verschlingen...

Zutaten (für 2 Personen):

  • 300g festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 3 getrocknete Tomaten ohne Öl
  • 125ml Gemüsebrühe (1/2 TL Instantpulver)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL Olivenöl
  • 2 EL heller Balsamicoessig
  • 6 grüne Oliven, ohne Stein
  • 2 Tomaten
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 80g Rucola
  • 1 Dose Thunfisch / 2 hartgekochte Eier  (optional)


Zubereitung:

  1. Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser ca. 25 Minuten garen.
  2. Getrocknete Tomaten in Würfel schneiden und in heißer Brühe ca. 10 Minuten ziehen lassen.
  3. Knoblauch pressen und mit Tomatenwürfeln samt Brühe, Tomatenmark, Öl und Essig verrühren.
  4. Die frischen Tomaten waschen, fein würfeln. Die Oliven in Ringe schneiden. Beides zum Dressing geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Kartoffeln abgießen, pellen, in Scheiben schneiden und mit dem Dressing verrühren.
  6. Rucola waschen, trocken schütteln und in mundgerechte Stücke zerteilen.
  7. Unter den Kartoffelsalat mischen und servieren
Wir reichen dazu gerne noch etwas Thunfisch und/oder pro Person ein hartgekochtes Ei.

Guten Appetit! 




13. Juni 2015

Amsterdam - unterwegs in der Stadt der Fahrräder


Die Abitur-Prüfungen sind durch und die Koffer gepackt - als Belohnung ging es nämlich direkt danach nach Amsterdam.

Okay, halt - bevor das jetzt so klingt, dass wir mal eben so nach Amsterdam fliegen: ich habe mir schon sehr lange gewünscht, diese Stadt zu besichtigen und bei unserer Urlaubsplanung haben wir beschlossen, die Reise auf direkt nach meiner Prüfungswoche zu legen, damit es zusätzlich noch wie eine Belohnung für mich ist.

So, dann sind solche vollkommen unpassenden Gedanken erst einmal aus dem Weg geräumt und wir können uns wieder dem schönen Teil widmen ;-)


Es ist länger her, dass ich das letzte Mal geflogen bin und dementsprechend aufgeregt war ich auch, als es dann endlich losging... Aber auch wenn ich zuvor eher Angst hatte, kaum waren wir über den Wolken, konnte ich meinen Blick nicht mehr vom Fenster losreißen.

Wie Zuckerwatte! Dieser Anblick hat mir den Atem geraubt, so wunderwunderschön ist er!

Wahrscheinlich müssen manche unter euch, die "alten Flughasen", schmunzeln, wenn sie das lesen - aber ich fand es einfach klasse :-D


Es sollte nicht das einzige tolle Erlebnis in Amsterdam bleiben.
Wir haben so viel Schönes erlebt und ich habe mich in diese freundliche und hübsche Stadt regelrecht verliebt.

Außerdem wurden alle Klischees bedient: Fahrräder wohin das Auge reicht, ganz viele süße Grachten und Käse ohne Ende.
Oh ja, wir haben alles mitgemacht, von einer Bootsfahrt hin zu UNMENGEN von Käse futtern (ich habe nebenbei auch meine Liebe zu Ziegenkäse entdeckt... lecker!!) .


Wo wir schon beim Essen sind: die "Pannekoeken" durften natürlich auch nicht fehlen (wobei ich anmerken muss, dass das erst beim zweiten Anlauf einigermaßen geglückt ist, der erste Pfannkuchen in einem kleinen Café war nämlich wirklich grauenhaft - da lobe ich mir doch die Pfannkuchen meiner Mama!).




Das Wetter hat bis auf einen Tag wunderbar mitgespielt. Okay, es war kalt. Wirklich!
Der Wind hat uns zum "Zwiebelprinzip" gezwungen (ich bin überzeugt, einige kennen das?!).
Aber trotzdem hatten wir immer wieder richtig Sonnenschein und konnten unsere Stadtbesichtigung mehr als genießen.



Natürlich haben wir trotzdem einige Museen besucht.
Das "Katten Kabinet" ist, nur ums kurz zu erwähnen, das Geld wirklich GAR NICHT wert.
Dafür aber das Museum, das ein Patrizierhaus von früher zeigt - einfach schön! (seht die zwei Bilder über diesen Textabschnitt).

Kleiner Tipp am Rande: Stellt euch nicht beim Van-Gogh-Museum an, das Rijk-Museum ist um einiges (!) besser!



Übrigens: es ist kein Klischee, dass Haschisch hier Gang und Gebe ist. Schon mal was von Hasch-Lollis gehört? Interessante Erfindung, nicht wahr? ;-)

Wir waren wirklich erstaunt, wie locker die Niederländer mit dem Thema Drogen aber auch Prostitution umgehen - im Rotlichtviertel steht wahrhaftig eine Kirche direkt neben Bordells!

Alles in allem waren wir aber einfach absolut begeistert von dieser Stadt, die so quirrlig und wunderschön ist. Wir wurden stets offen und nett von den Einheimischen empfangen und haben es uns gut gehen lassen.

Also ich kann Amsterdam nur empfehlen!

Wart ihr bereits da? Welche Städte möchtet ihr noch besichtigen?

11. Juni 2015

Rezept: Kakao-Joghurt mit Heidelbeeren


Heute habe ich ein Rezept für euch, das optimal für den Hunger zwischendurch geeignet ist.
Das Eiweiß vom Joghurt ist immer gut, Kakao muntert euch etwas auf und die Heidelbeeren geben einen kleinen Frische-Kick.
Noch dazu ist es einfach wunderbar einfach!

Zutaten:

  • 200g Joghurt
  • 50g Speisequark (20%) [optional]
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 1/2 TL Agavendicksaft
  • Vanille
  • Zimt
  • eine Handvoll Heidelbeeren


Zubereitung:

Joghurt und Quark glatt rühren.
Kakaopulver gut unterrühren und mit Agavendicksaft, Vanille und Zimt abschmecken.
Zu Schluss die Heidelbeeren drüber streuen.

Guten Appetit!

9. Juni 2015

Rezension: Alles Tofu, oder was?

Lust auf eine nette Geschichte mit sympathischen Charakteren, die zum Schmunzeln bringt? Dann ist "Alles Tofu, oder was?" genau das richtige Buch.
Ich habe es gerne gelesen und musste immer wieder lachen.

Inhalt: 

Danas Leben könnte eigentlich ganz angenehm sein. Sie besitzt ein kleines Restaurant, lebt mit ihrer kleinen Tochter Leonie und ihrem Freund Paul in einer gemütlichen Wohnung und beschäftigt sich tagein tagaus mit veganer Ernährung und einem veganen Lebensstil. Ein kleiner Lichtblick ist ihr stets ihr Koch Hung Tai, der sie mit passenden Lebensweisheiten aufmuntert. Mal abgesehen von der mangelnden Kundschaft und dem fehlenden Heiratsantrag ist sie eigentlich ganz zufrieden - bis ihr Leben auf den Kopf gestellt wird.

Paul lässt sie nach einem romantischen Dinner sitzen, ihr Vater zieht bei ihr ein und dann möchte auch noch ein großes Immobilienunternehmen den Wohnkomplex, in dem sie lebt und arbeitet, abreißen und durch ein schickes, modernes Gebäude ersetzen. Doch Dana will ich Restaurant nicht aufgeben, auch wenn es immer mehr einstaubt und veraltet... Ihr veganes Essen trifft grundsätzlich auf Abneigung, einzig allein ihr Stammgast Philipp hält tapfer durch. Aber auch wenn die Kundschaft fehlt, will sie um ihr Restaurant kämpfen, koste es, was es wolle.
Durch Zufall entdeckt Dana die Wirkung eines veganen Liebesmenüs, das ihr Koch kreiert - und die Gäste stürmen nur noch in ihr Lokal.
Jetzt will sie erst recht nicht mehr aufgeben und gemeinsam mit all ihren Freunden kämpft sie um ihr Restaurant - und findet dabei auch ihre ganz große Liebe...


Meine Meinung:

Gleich von der ersten Seite an war mir klar: dieses Buch werde ich ruckzuck durchlesen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm, die Geschichte einfach nett und die Figuren absolut sympathisch.
Zwar musste ich mich an Danas strenge vegane Lebensweise erst einmal gewöhnen, da sie wirklich jeden in jeder Situation davon überzeugen möchte, doch dann ist auch sie mir schnell ans Herz gewachsen. Ganz besonders lieb ist Hung Tai, der durch seine netten Weisheiten immer wieder für Lacher sorgt und ganz nebenbei auch zum Nachdenken anregt und Dana stets auf den richtigen Weg zurückführt.

Das Buch bringt einen zum Lachen, ist immer wieder für kecke Sprüche gut und sorgt für angenehme Lesestunden. Ich kann es nur empfehlen!


Titel: Alles Tofu, oder was?
Autorin: Ellen Berg
Verlag: Aufbau Verlag
ISBN-Nummer: 978-3-7466-3128-8
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
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5. Juni 2015

Rezension: Kurz bevor das Glück beginnt



Inhalt:

Julie ist gerade einmal 20 Jahre alt und hat dennoch schon viel mitmachen müssen. Vor drei Jahren hat sich ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt, als sie ungewollt schwanger wird. Doch sie möchte ihr Kind bekommen und entscheidet sich somit gegen ein Leben voller Annehmlichkeiten. Der erzkatholische Vater schmeißt sie kurzerhand raus und sie verbringt die Zeit bis zu ihrem Fachabitur in einem Heim. Ihren eigentlicher Wunsch Mikrobiologie zu studieren muss sie auf Eis legen, um ihren kleinen Sohn Ludovic, genannt Lulu, versorgen zu können.
So verbringt sie ihre Tage in ständiger Geldsorge an der Kasse eines Supermarktes und wird von Gewissensbissen geplagt, dass sie ihrem Sohn nicht mehr bieten.
Doch eines Tages kommt ein älterer Herr, Paul, in den Supermarkt, gerade frisch getrennt von seiner Ehefrau und bemerkt ihre Tränen.

Kurzerhand lädt er sie erst zum Essen und dann zu einem gemeinsamen Urlaub in die Betragne ein. Es beginnt eine wunderschöne Zeit, in der Julie wie ein kleiner Glückskäfer dafür sorgt, dass es Paul aber auch seinem Sohn Jérôme Stück für Stück besser geht. Diese Tage schenken ihr neue Zuversicht, doch dann wird ihr unverhofftes Glück auf eine harte Probe gestellt: Sie haben einen Autounfall und das Wichtigste in ihrem Leben, ihr kleiner Lulu, schwebt in Todesgefahr.


Meine Meinung:

Erst einmal lädt das Cover schon dazu ein, dieses Buch in die Hände zu nehmen. Doch während es eher eine seichte Liebesgeschichte verspricht, steckt hinter diesem Buch doch noch so viel mehr!

Es ist eine dramatische und doch so schöne Geschichte, die von der ersten Seite an fesselt.
Das liegt größtenteils auch daran, dass man als Leser Einblicke in jede einzelne der Figuren bekommt und nicht nur ein Charakter herausgepickt wird. So kann man Teil der Gedanken von Jérôme oder Paul werden, aber lernt zusätzlich noch Romain näher kennen. Nicht zu vergessen natürlich Julie, die eigentliche Hauptperson in diesem Buch.
Sie rückt durch diesen Schreibstil allerdings nicht in den Hintergrund. Kleinere, kursive Einschübe geben einen Einblick in ihre direkten Gedanken, weshalb sie weiterhin im Fokus bleibt.

Der Schreibstil ist wirklich wunderschön und flüssig, kein einziges Mal bin ich über unstimmige Aussagen oder holprige Formulierungen gestoßen.
Es war vielmehr so, als wäre ich stets Teil dieser Geschichte, als wäre ich mit in der Bretagne, mit am Krankenbett usw.

Es ist auch eine sehr ernste Geschichte und man merkt, dass die Autorin Erfahrung mit dieser Art Kummer hat. Die Authentizität ist unvergleichlich und macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem.


Ein kleines Sahnehäubchen gibt es auch noch: Agnès Ledig baut immer wieder kleine Lebensweisheiten ein - allerdings nicht so, dass sie aufgesetzt und übertrieben wirken, keinesfalls. Sie baut sie sehr geschickt in die Gespräche oder Gedanken der jeweiligen Personen ein, immer absolut passend.

Außerdem nutzt sie sehr viele schöne Bilder, was mich persönlich immer wieder angesprochen hat.

Ich habe nun einfach mal ein paar Passagen von unzähligen wunderschönen herausgesucht:

"Im Gegensatz zu Paul hat Julie nur schon lange verstanden, dass man manchmal die Zügel loslassen muss, damit der Kummer davongaloppieren kann; früher oder später ermüdet er und fällt zurück ins Schritttempo."

"Und darum macht sie weiter, Augenblick um Augenblick. Denn das Leben ist zerbrechlich und sehr, sehr kostbar... Auch heute. Carpe diem."

"Denn das Leben ist Bewegung und Wandel, alles ist im Fluss. Und selbst wenn man von einem tückischen Strudel in die Tiefe gezogen und abgetrieben worden ist, entdeckt man beim Wiederauftauchen doch irgendwann ein paar Seitenarme, die vielleicht schwieriger zu befahren sind, aber ebenfalls zur Mündung führen und zudem interessanter und abwechslungsreicher sind als der lange, ruhige Fluss, dem jeder mit Leichtigkeit folgen kann."


Dieses Buch ist wirklich einmalig und ich kann es nur wärmstens empfehlen.

Lasst euch ein auf diese Geschichte und erlebt Höhen und Tiefen, fühlt mit, lacht, weint und fasst den so unfassbar kostbaren Lebensmut und -wille!


Titel: Kurz bevor das Glück beginnt
Autorin: Agnès Ledig
Verlag: Deutscher Taschenbuchverlag
ISBN-Nummer: 978-3-423-26058-9
Preis: 14,90 € (Softcover)
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3. Juni 2015

Rezept: Indisches Linsengemüse


So einfach und doch so raffiniert - diese Gemüsepfanne schmeckt aromatisch und durch den Joghurt frisch zugleich. Und einfach ist das Rezept noch dazu!

Zutaten (2 Personen):

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Tomaten
  • 1 Mango
  • 400g festkochende Kartoffeln
  • 2 TL Pflanzenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500ml Gemüsebrühe (2 TL Instantpulver)
  • 100g trockene rote Linsen
  • 1 TL Currypulver
  • 1 EL Limettensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100g Naturjoghurt


Zubereitung:


  1. Frühlingszwiebeln und Tomaten waschen. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Stein schneiden und mit Tomaten würfeln. Kartoffeln schälen und würfeln.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch dazupressen und mit Frühlingszwiebelringen darin kurz andünsten. Mit Brühe ablöschen, Kartoffelwürfel dazugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Rote Linsen dazugeben, mit Currypulver würzen (gerne auch etwas mehr) und ca. 15 - 20 Minuten garen. (Probiert einfach die Linsen, ob sie schon weich genug sind.)
  3. Tomaten- und Mangowürfel unterheben und erwärmen. Linsengemüse mit Limettensaft verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Das Gemüse mit dem Joghurt servieren.

Guten Appetit!


1. Juni 2015

Faszination Natur



Zugegeben: Ich finde diese langen Beine wirklich zum Gruseln...
Huuaa, da bekomme ich glatt eine Gänsehaut!

Aber dennoch ist es doch faszinierend, oder nicht?
Wenn man mal über die kleinen Schauer hinweg sieht, die einen bei dieser Makro-Aufnahmen überkommen, dann merkt man erst, wie wunderschön die Natur doch ist!
Zum Glück hat sich diese Spinne beim Fotografieren nicht allzu viel auf mich zubewegt... Ansonsten wäre ich schneller weg gewesen, als ihr euch vorstellen könnt ;-)