10. Mai 2015

Rezension: Die sieben Schwestern


Dieses Buch war wieder einmal eins derjenigen, die ich regelrecht verschlinge. Ich habe bereits zwei weitere Bücher von Lucinda Riley gelesen und bin immer wieder begeistert!

Die Ausgabe von "Die sieben Schwestern" erschien als wunderschönes Hardcover im Goldmann-Verlag und ist der erste Teil einer Serie (zum Glück wohlbemerkt, ich will nämlich unbedingt wissen, wie es weiter geht! :-D).


Klappentext:

"Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet..." (im Jahr 2007)

Weiterer Inhalt:

Der Klappentext hat mich ja bereits locken können, weshalb ich dieses Buch überhaupt so unbedingt haben wollte. Ein ganz wesentlicher Teil fehlt jedoch noch: Die Parallelgeschichte aus dem Jahr 1928.

Hierbei geht es um Izabela, die in Rio lebt und aus einem wohlhabenden Elternhaus stammt. Diesen Luxus kann sie jedoch nicht allzu sehr genießen, da damit allerlei Verpflichtungen einhergehen, die wir uns heutzutage gar nicht mehr vorstellen können. Gerade erst 18 Jahre alt geworden, heiratet sie aus Pflichtbewusstsein den nicht sonderlich ansehnlichen Gustavo, der ihr allerdings einen hoch angesehenen Namen mit in die Ehe bringt. Kurz vor der Hochzeit darf sie eine Freundin nach Paris begleiten und lernt dort den mittellosen, aber faszinierenden, Laurent kennen...


Meine Meinung: 

Der Wechsel zwischen diesen beiden Zeiten hat mir besonders gut gefallen, auch wenn es immer wieder schwierig war, sich aus der einen Geschichte zu lösen und sich der anderen Geschichte wieder voll hingeben zu können. Mir hat sogar die Geschichte aus dem Jahr 1928 noch ein bisschen besser gefallen, weshalb es nur zu meiner Freude war, dass dieser Teil insgesamt auch etwas umfangreicher war, als die Geschichte von Maia in der Gegenwart.

Lucinda Riley hat mich mit ihrem Schreibstil fesseln können und es ist ihr außerdem sehr gut gelungen, das Dilemma von Izabela darzustellen und die damalige Zeit (soziale Schichten / Stellung des Adels im damaligen Brasilien) wieder aufleben zu lassen. Ich habe jede einzelne Seite mit gefiebert und wollte das Buch gar nicht mehr weglegen.

Doch auch der Gegenwarts-Part ist absolut gelungen. Die Idee, dass ein Mann so viele Mädchen adoptiert ist interessant - und ich möchte nun unbedingt wissen, was hinter dem Ganzen steckt!

Die einzelnen Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail erschaffen und die rund 500 Seiten sind wie im Flug durchgelesen. Das Ende rüttelt einen wach und jetzt fiebere ich noch viel mehr dem nächsten Teil entgegen!

Schön finde ich hierbei die Idee, dass jede der Schwestern eine ganz besondere, eigene Persönlichkeit besitzt, sodass es die ganze Serie hindurch wahrscheinlich nie langweilig werden wird. Ich bin gespannt!


Kurzes Fazit:

Ein fesselndes Buch, das sowohl in die Vergangenheit zieht, als auch eine schöne Liebesgeschichte in der Gegenwart spinnt. Ich habe es verschlungen und kann es nur empfehlen!

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