30. Mai 2015

Rezept: Gebackener Schafskäse




Ob auf dem Grill oder im Ofen - dieses Rezept ist ganz leicht und schmeckt durch die frischen Kräuter richtig schön mediterran.

Welche Beilage ihr zu dem Schafskäse wählt, ist ganz euch überlassen.
Ich habe mich aufgrund der Spargelsaison für einen frischen Salat mit gebratenem Spargel entschieden.
Was ebenfalls gut passt, sind geröstete Baguettescheiben, auf die ihr einfach eine Knoblauchzehe reibt, etwas Olivenöl drüberträufelt und mit Salz bestreut.

Natürlich passen auch alle anderen Formen von Salaten oder Kartoffeln dazu - lasst eurer Kreativität und eurem Geschmack freien Lauf!

Zutaten (für eine Person):

  • 100g Schafskäse
  • 12 Kirschtomaten (gerne auch mehr oder weniger)
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zweig Rosmarin
  • ca. 5 Blätter Basilikum
  • Alufolie


Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Schneide den Schafskäse am besten noch einmal längs durch, dann ist er nicht ganz zu dick.
Nehme eine Alufolie und forme ein kleines "Paket". Lege den Schafskäse hinein.
Halbiere die Kirschtomaten und lege sie dazu.
Nun geht es ans Würzen: etwas Olivenöl und Zitronensaft über den Käse träufeln, mit Salz und Pfeffer (am besten frisch gemahlen) würzen und die klein gerupften Basilikumblätter ebenfalls darüberstreuen.
Zu guter Letzt einen Rosmarin-Zweig auf den Käse legen und das Paket schließen.

Jetzt kann das Päckchen für 15 Minuten in den Ofen und fertig.


Lasst es euch schmecken!


28. Mai 2015

Endlich geschafft!


Geschafft. Endlich!

Die Schulzeit ist vorbei, die Abitur-Prüfungen geschrieben. Es ist ein merkwürdiges Gefühl. Aber schön!

Nun habe ich die Zeit und Muse, mich all denjenigen Dingen zu widmen, die mir so wichtig sind, oder mir viel Freude bereiten.

Endlich kann ich mich wieder intensiv mit Französisch beschäftigen - eine so wundervolle Sprache, die ich für die Englisch-Prüfung eher zurückdrängen musste, um nicht vollkommen durcheinander zu kommen...


Es ist ein weiterer Meilenstein in meinem Leben - und nun kann ich das Studium kaum abwarten.
Ich bin so froh darüber, dass ich das richtige für mich gefunden habe, nach einer schier endlos langen Suche. All euch anderen, die nun auch ihren Abschluss in der Tasche haben, wünsche ich so sehr, dass auch ihr recht bald euren Weg finden werdet!

Viel Glück bei der Suche! :-)

26. Mai 2015

Rezept: Brioches zum Sonntagsfrühstück



Wieder einmal entführe ich euch in die süße Welt Frankreichs...

Diesmal mit: Brioches!

Dies ist ein Hefegebäck, das sehr gerne zum Frühstück oder Nachmittags-Kaffee genascht wird. Manchmal wird es noch mit Schoko-Stückchen oder Rosinen verfeinert - je nach Geschmack.

Ich habe mich für die "Natur-Variante" entschieden und konnte damit meinen Eltern eine große Freude machen, als sie sich noch leicht verschlafen an den Sonntags-Frühstückstisch gesetzt haben.

Probiert es auch - diese kleinen Köstlichkeiten lassen einem nicht nur das Wasser im Mund zusammenlaufen, sondern sind sogar recht leicht zu machen!




Zutaten (für 12 Stück):


  • 500g Mehl
  • 1 Ei
  • 60g Zucker
  • 60 Butter (Zimmertemperatur)
  • 250ml Milch (lauwarm)
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • zum Bestreichen: 1 Eigelb + 1 EL Milch


Zubereitung:

  1. Das Mehl mit der Hefe und dem Zucker verrühren. Die Milch hinzugeben und den Teig 10 Minuten von der Küchenmaschine kneten lassen.
  2. Die Butter in kleinen Stücken zu dem Teig geben und diesen weitere 10 Minuten kneten.
  3. Die Teigschüssel mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort 20 bis 30 Minuten hochgehen lassen.
  4. Ein Muffinblech oder 12 kleine Formen mit Butter fetten.

    Entweder ihr gebt kleine Teigkugeln direkt in die Form, oder ihr wendet eine spezielle "Dreh-Technik" an, damit eure Brioches am Ende so aussehen wie meine auf dem Foto.
    Klickt hierzu am besten hierhin: [klick]
    Dort sind die Fotos wunderbar selbsterklärend.
  5. Das Eigelb mit der Milch verrühren und die Brioches damit bepinseln.
  6. Bei 190°C Umluft (mit einem Backblech mit Wasser im unteren Teil des Backofens!) für 20 bis 25 Minuten backen.
  7. Etwas abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen... und: GENIESSEN! 



Bon appetit!




24. Mai 2015

Endlich Wärme!


Endlich wird es wieder wärmer. Ich merke, wie sich mein Körper regelrecht nach Sonne und Wärme verzehrt hat. Geht es euch genauso, dass ihr gar nicht anders als glücklich sein könnt, wenn euch Vogelgezwitscher und Sonnenstrahlen am Morgen begrüßen?


22. Mai 2015

Rezension: Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich


Inhalt:
Maggies Leben steht auf dem Kopf. Sie hat gerade erst ihren Job in einem kalifornische Internet-Start-up verloren und weiß nicht mehr, was sie mit sich und ihrem Leben anfangen soll. Am liebsten würde sie wieder zurück in die IT-Welt kehren, doch anstatt dessen suhlt sie sich in Selbstmitleid, indem sie sich in das chaotische, aber doch liebevolle Antiquariat "Dragonfly" zurückzieht. Sie verbringt ihre Tage damit, in Schmonzetten zu versinken und wird immer mehr ein Teil dieses skurrilen Teams, zu dem Hugo und Jason gehören.

Dann lernt sie den süßen Fahrradmechaniker Rajhit kennen und es beginnt eine zarte Beziehung zwischen ihnen, die jedoch durch Spontanität und Zufälle geprägt ist. So scheint Maggies Leben keinerlei Verpflichtungen zu beinhalten - ein Punkt, der Dizzy, Maggies bester Freund, gewaltig stört. Also nimmt er ihre Zukunft in die Hand und verschafft ihr Zutritt zu einem Lesekreis einer wichtigen Managerin, die Maggie eventuell einen neuen Job besorge könnte.

Das Buch, das gelesen werden soll ist "Lady Chatterley" - und die Ausgabe, die Maggie aus den chaotischen Regalen des Dragonflys von Hugo bekommt, ist viel mehr als nur diese Geschichte, die eigentlich besprochen werden sollte. Maggie entdeckt einen Briefwechsel, der sie fasziniert und sie zutiefst berührt.

Sie versucht zu ergründen, was es mit dieser Geschichte auf sich hat und lernt dabei sich selbst besser kennen, findet neuen Mut und wagt sich an wesentliche Entscheidungen in ihrem Leben.



Meinung:

Shelly King hat in diesem Buch ganz wundervolle Charaktere geschaffen, die man einfach ins Herz schließen muss. Maggie zum Beispiel ist so wunderbar unperfekt und einfach normal. Sie drückt sich vor Aufgaben, bekommt nicht alles auf Anhieb hin und hat auch einfach mal keine Lust, sich den Erwartungen anderer zu fügen.

Doch auch Hugo ist einfach zum Knuddeln. Mit solch einem Mann wäre jede Frau gerne befreundet, gerade wenn dieser auch noch einen so netten Buchladen im Gepäck hat.

Alles in allem habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen. Auch wenn sie anfangs noch vor sich hin tröpfelt, konnte ich nicht aufhören - zu sehr habe ich die Personen schon liebgewonnen und wollte sie einfach in ihrem Leben beobachten. Doch dann kam ein entscheidender Wendepunkt, der der Geschichte nochmals Tempo verliehen hat - sehr gut!

Mir hat der Schreibstil ebenfalls gut gefallen und auch die Zitate aus dem Briefwechsel zwischen den zwei Liebenden jeweils zu Beginn eines Kapitels waren sehr passend.

Fazit:

Ein schönes Buch mit skurrilen, liebenswerten Charakter, das Lust auf mehr macht und eindeutig zu empfehlen ist!

20. Mai 2015

Einmal ganz nah...


Wie wundervoll die Welt doch ist.
Es genügt, einfach mal den Blickwinkel zu ändern, sich an den Kleinigkeiten zu erfreuen, achtsamer zu sein. Versucht es. Genießt es!

17. Mai 2015

Rezept: Französisches Baguette


Frankreich, Frankreich... 
Mittlerweile habt ihr bestimmt mitbekommen, dass ich ein Faible für dieses Land habe ;-)
Und ich verspreche, euch wird es ganz genauso ergehen - zumindest solange ihr dieses wunderbare Baguette genießt.

Das Rezept stammt von einer waschechten Französin namens Aurélie und dank ihr, konnte sogar ein Laie im Brotbacken wie ich es bin, ein wunderbar knuspriges und fast schon unverschämt gut duftendes Baguette zaubern.

Hier findet ihr das Original-Rezept: [weiter zu Aurélie...]



Zutaten:
  • 250g Mehl Typ 550 (wichtig!)
  • 160g Wasser (lauwarm)
  • 6 g Salz 
  • 1 TL Trockenhefe 

Zubereitung:

  1. Das Mehl mit der Trockenhefe und Salz vermischen, dann das Wasser hinzugeben und zu einem Teig rühren. Eine Kugel formen und mit Mehl bestreuen.
  2. Die Teigschüssel mit einem feuchten Tuch bedecken und 20 Minuten gehen lassen (unbedingt an einem warmen Ort!).
  3. Anschließend steht noch eine weitere Stunde Gehzeit an.

    Hierbei wird jedoch alle 20 Minuten eine kleine Unterbrechung gemacht, bei der dann folgende Falt-Technik zum Einsatz kommt:

    Jede Ecke einschlagen und dann das Paketchen umdrehen und wieder in die Teigschüssel geben.
    Somit kommt man auf eine Stunde Gehzeit, alle 20 Minuten (also 3 Mal) den Teig falten.

    Damit ihr das besser versteht, hier nun eine kleine Fotoabfolge:

Den Teig zu einem Rechteck ausbreiten.
Die linke obere Ecke einschlagen.
Die rechte obere Ecke einschlagen.
Das gleiche nun mit links...
und rechts unten.
Dieses Paket nun umgedreht wieder in die Schüssel legen.


Danach das Baguette formen. Aurélie erklärt außerdem noch die spezielle Technik "Faconnage" - schaut hierzu einfach mal bei ihr vorbei. Ansonsten könnt ihr es auch ganz einfach rollen.

Erneut 15 Minuten gehen lassen und dann das Baguette mehrmals schräg mit einem scharfen Messer einschneiden, leicht mit Wasser besprühen und etwas Mehl bestreuen, damit sich diese traumhafte Kruste bildet.

Und schon ist es soweit: Ab in den Backofen damit - unbedingt mit einem Blech mit Wasser im unteren Bereich!

Einstellung: 240°C
Dauer: 20 -25 Minuten



Lasst es euch schmecken!





15. Mai 2015

Rezension: Die Insel tanzt


Wie wäre es mit einer kleinen Reise auf die Insel Föhr? Nicht nur, dass diese Nordseeinsel wunderschön ist, sondern sie bietet auch eine ganz wunderbare Geschichte, die ans Herz geht - zumindest in Janne Mommsens Buch "Die Insel tanzt". Und wenn man schon nicht selbst aufbrechen kann, dann eben einfach in dieses Buch abtauchen...



Inhalt:
Im Mittelpunkt steht zum einen der Witwer Jan Clausen, 38, der Reetdachdecker aus Leidenschaft ist. Gemeinsam mit seiner 10-jährigen Tochter lebt er auf Föhr und fühlt sich dort festverwurzelt und Zuhause. Nichtsdestotrotz ist sein Leben nicht ganz so unkompliziert und schön, wie es anfangs wirkt. Seine Tochter, die kleine Leevke, schlägt vor in ein Internat zu gehen, nur damit er wieder eine Frau finden und glücklich werden kann.

Zum anderen spielt Sina Hansen, 49, eine ganz wesentliche Rolle. Ihre Traumkarriere als Primaballerina nimmt ein Ende und sie möchte ihr Können und ihr Talent dazu nutzen, um auf der kleinen Nordseeinsel eine eigene Tanzschule zu eröffnen. Neben Ballettunterricht für die Kinder, bietet sie ebenfalls Salsa-Kurse an - eine Neuheit für die Insulaner, die jedoch recht bald Feuer fangen, sodass Föhr gar nicht mehr aus dem Salsa-Fieber herauskommt.

Auch Jan ist nach anfänglichem Sträuben mit dabei und beweist großes Talent in diesem leidenschaftlichen Tanz.

Stück für Stück kommen sich Sina und Jan näher... auch wenn noch so viele Gründe dagegen sprechen mögen.

Meinung:
Gleich von Anfang an habe ich mich "in" diesem Buch wohlgefühlt. Am liebsten hätte ich sofort meine Taschen gepackt und dieser liebenswerten Insel einen Besuch abgestattet - und auch gleich einmal an einem von Sinas Tanzkursen teilgenommen ;-)

Der Schreibstil lässt sich wunderbar lesen und bringt einem sowohl zum Lachen, als auch zum Dahinschwelgen oder Nachdenken. Einfach die perfekte Mischung für eine gute Lektüre!

Die Charaktere sind nachvollziehbar und wirken nicht in irgendeiner Weise überzogen - man muss sie sogleich ins Herz schließen und auf ihrer "Reise" mitfiebern.

Fazit:
Dieses Buch ist einfach wundervoll! Egal ob man auf der Suche nach einer schönen Liebesgeschichte oder etwas zum Lachen/Schmunzeln ist - hier wird man garantiert fündig. Das Buch macht Spaß und große Lust auf mehr!

Das wird garantiert nicht mein letzter Roman von Janne Mommsen sein :-)

13. Mai 2015

Tue es!



Frage dich in jeder schwierigen Situation: "Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun?"
Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.


Dan Millman



Endlich zieht der Sommer langsam ein - ich hatte sogar bereits einmal meinen Lieblingssommerrock an! Ach, wie sehr freue ich mich doch auf lauwarme Sommerabende mit Grillen, oder träge Badetage am See...
Worauf freut ihr euch? 

Genießt die Zeit!


11. Mai 2015

Rezept: Pfirsich-Käsekuchen



Der Sommer naht - was passt da besser als ein fruchtig frischer Käsekuchen?
Diese Variante hier ist mit Pfirsichstücken und ganz viel luftigem Quark - meine Familie konnte davon gar nicht genug bekommen!


Zutaten für 20 Stücke (Blech):
  • 2 Gläser Pfirsiche ohne Zucker (à 200g Abtropfgewicht)
  • 250g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 190g Zucker
  • 100g Butter oder Margarine
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1 kg Magerquark
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • zum Verschönern: etwas Puderzucker


Zubereitung:
  1. Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Pfirsiche abtropfen lassen und in Spalten schneiden.
  3. Mehl, Backpulver und 70g Zucker mischen mit Margarine und 1 Ei verkneten.
  4. Zitronenschale abreiben und Zitrone auspressen.
  5. Restliche Eier trennen.
  6. Quark mit restlichem Zucker, Eigelb, Puddingpulver, Vanillezucker, Zitronenschale und -saft verrühren.
  7. Eiweiß mit Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Quarkmasse heben.
  8. Teig auf dem Boden eines mit Backpapier ausgelegten Backblechs ausrollen.
  9. Pfirsichspalten auf dem Teig verteilen, Quarkmasse darauf verstreichen und im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 40-45 Minuten backen.
  10. Im ausgeschalteten Backofen bei geöffneter Tür ca. 10 Minuten ruhen lassen.
  11. Pfirsich-Käsekuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.


Lasst es euch schmecken!


10. Mai 2015

Rezension: Die sieben Schwestern


Dieses Buch war wieder einmal eins derjenigen, die ich regelrecht verschlinge. Ich habe bereits zwei weitere Bücher von Lucinda Riley gelesen und bin immer wieder begeistert!

Die Ausgabe von "Die sieben Schwestern" erschien als wunderschönes Hardcover im Goldmann-Verlag und ist der erste Teil einer Serie (zum Glück wohlbemerkt, ich will nämlich unbedingt wissen, wie es weiter geht! :-D).


Klappentext:

"Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet..." (im Jahr 2007)

Weiterer Inhalt:

Der Klappentext hat mich ja bereits locken können, weshalb ich dieses Buch überhaupt so unbedingt haben wollte. Ein ganz wesentlicher Teil fehlt jedoch noch: Die Parallelgeschichte aus dem Jahr 1928.

Hierbei geht es um Izabela, die in Rio lebt und aus einem wohlhabenden Elternhaus stammt. Diesen Luxus kann sie jedoch nicht allzu sehr genießen, da damit allerlei Verpflichtungen einhergehen, die wir uns heutzutage gar nicht mehr vorstellen können. Gerade erst 18 Jahre alt geworden, heiratet sie aus Pflichtbewusstsein den nicht sonderlich ansehnlichen Gustavo, der ihr allerdings einen hoch angesehenen Namen mit in die Ehe bringt. Kurz vor der Hochzeit darf sie eine Freundin nach Paris begleiten und lernt dort den mittellosen, aber faszinierenden, Laurent kennen...


Meine Meinung: 

Der Wechsel zwischen diesen beiden Zeiten hat mir besonders gut gefallen, auch wenn es immer wieder schwierig war, sich aus der einen Geschichte zu lösen und sich der anderen Geschichte wieder voll hingeben zu können. Mir hat sogar die Geschichte aus dem Jahr 1928 noch ein bisschen besser gefallen, weshalb es nur zu meiner Freude war, dass dieser Teil insgesamt auch etwas umfangreicher war, als die Geschichte von Maia in der Gegenwart.

Lucinda Riley hat mich mit ihrem Schreibstil fesseln können und es ist ihr außerdem sehr gut gelungen, das Dilemma von Izabela darzustellen und die damalige Zeit (soziale Schichten / Stellung des Adels im damaligen Brasilien) wieder aufleben zu lassen. Ich habe jede einzelne Seite mit gefiebert und wollte das Buch gar nicht mehr weglegen.

Doch auch der Gegenwarts-Part ist absolut gelungen. Die Idee, dass ein Mann so viele Mädchen adoptiert ist interessant - und ich möchte nun unbedingt wissen, was hinter dem Ganzen steckt!

Die einzelnen Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail erschaffen und die rund 500 Seiten sind wie im Flug durchgelesen. Das Ende rüttelt einen wach und jetzt fiebere ich noch viel mehr dem nächsten Teil entgegen!

Schön finde ich hierbei die Idee, dass jede der Schwestern eine ganz besondere, eigene Persönlichkeit besitzt, sodass es die ganze Serie hindurch wahrscheinlich nie langweilig werden wird. Ich bin gespannt!


Kurzes Fazit:

Ein fesselndes Buch, das sowohl in die Vergangenheit zieht, als auch eine schöne Liebesgeschichte in der Gegenwart spinnt. Ich habe es verschlungen und kann es nur empfehlen!

8. Mai 2015

Rezept: Saftiger Zitronenkuchen



Rührkuchen = trocken? 

Falsch! Dieser Zitronenkuchen ist wunderbar saftig...
Der Trick: Am Ende wird er mit Zitronensaft getränkt - absolut lecker!

Die Zutaten sind für eine kleine Springform mit 20 cm Durchmesser. Sie ergeben also ca. 8 Stücke.
Selbstverständlich kannst du auch die "normale", große Form verwenden. Verdopple hierzu ganz einfach die Zutaten.


Zutaten:

  • 125g weiche Butter
  • 125g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Bio-Zitronen (wichtig! nur dann kannst du die Schale auch verwenden)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Puderzucker
  • Außerdem neutrales Öl und Mehl für die Form sowie ein Holzstäbchen

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Form mit Öl einfetten und mit Mehl ausstreuen. Für den Teig Butter und Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.
  2. Die Zitronen heiß waschen und abtrocknen. Die Schale von einer Zitrone direkt in den Teig reiben, die Frucht dann auspressen. Mehl und Backpulver mischen. Die Mehlmischung von 1 EL Zitronensaft kurz unter den Teig rühren. Den Teig in die Form füllen und im Ofen (Mitte) ca. 35 Minuten backen.
  3. Den Kuchen herausnehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Dann aus der Form lösen und mit einem Holzstäbchen kleine Löcher in den noch warmen Kuchen stechen. Den Puderzucker mit dem restlichen Zitronensaft verrühren mit einem Esslöffel über den Kuchen träufeln. Danach abkühlen lassen und genießen.

Lasst es euch schmecken!

6. Mai 2015

Rezension: Dein eines, wildes, kostbares Leben


Zielgerichtet – so lässt sich Parker Frosts Leben in einem Leben beschreiben. Schon immer hat die nun 17-Jährige genau das getan, was von ihr verlangt wurde. Schon immer war sie fleißig, um genau dahin zu kommen, wo sie nun steht: kurz vor der einmaligen Chance, ein Stipendium zu erlangen und somit an der Universität in Stanford zu studieren. Doch dann wird sie mit der Aufgabe betraut, Tagebücher von einer Abschlussklasse von vor zehn Jahren an ihre ursprünglichen Besitzer zu versenden. Mit dabei ist auch das Heft der zunächst vermissten und schließlich ertrunken geglaubten Julianna. Parker kann nicht widerstehen und liest es – eine Entscheidung, die ihr Leben verändern soll.

Gleich von Beginn an konnte ich in der Geschichte versinken. Parker Frost ist mir richtig ans Herz gewachsen, jegliche Ängste, Sorgen und Wünsche waren so nachvollziehbar, sodass ich gar nicht anders konnte, als mitzufühlen und gespannt ihrer Reise zu sich selbst zu folgen. Es ist ein wundervolles Buch, das nicht nur zeigt, wozu Liebe fähig ist, sondern das auch zum Nachdenken anregt: Was will ich anfangen, mit meinem einen, wilden, kostbaren Leben?


„Dein eines, wildes, kostbares Leben“, Jessi Kirby,KOSMOS Verlag, 14,99€

4. Mai 2015

Wer kann diesen Augen widerstehen?


Alle Lebewesen außer den Menschen wissen,
dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.

2. Mai 2015

Rezept: Fondant au chocolat


Wie wäre es mit einer kleinen französischen Kalorienbombe? Sagen wir den Nicht-Genießern in dieser Welt den Kampf an und schwelgen in diesem Traum aus Schokolade...

Das Rezept habe ich von der wunderbaren Französin  Aurélie Bastian, die auf franzoesischkochen.de mit ihren Rezepten absolut jeden verzaubert. Ein Besuch lohnt sich - aber passt auf, es läuft einem das Wasser im Mund zusammen!

Nun aber zu den Fondant au Chocolat:

Zutaten für 4 Fondants:
  • 50g Schokolade (Zartbitter - ich habe 70% genommen)
  • 50g Butter
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 60g Zucker
  • 50 Mehl
  • 2 EL Kakao

Zubereitung:

  1. Schmelze die Schokolade mit der Butter. Dies funktioniert ganz wunderbar in der Mikrowelle - aber nicht zu heiß!
  2. Fette währenddessen die Formen mit Butter ein und streue sie gleichmäßig dem Kakaopulver aus, sodass sie vollständig bedeckt sind.
  3. Verrühre nun die Schokolade und die Butter zu einer cremigen Masse und lasse diese zwei Minuten abkühlen.
  4. Schlage nun ein Ei und ein Eigelb mit dem Zucker solange, bis die Mischung weiß wird. Jetzt gibst du das Mehl hinzu und schlägst das Ganze noch ein paar Minuten.
  5. Gebe nun die Masse aus Schokolade und Butter hinzu und verrühre sie gleichmäßig.
  6. Fülle den Teig in die vier Formen und schiebe sie für zehn bis elf Minuten in den Backofen (160°C Umluft).
  7. Fertig! Jetzt die Fondants vorsichtig mit einem Messer vom Rand lösen und auf einem Teller umdrehen. Am besten noch warm genießen!

Bon appetit!