21. November 2013

Mystisches Drama


  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Preis: 9,99 €
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage 1 (23. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596195330
  • ISBN-13: 978-3596195336
  • bestellen unter: amazon.de

    BEWERTUNG:  X X X X X / X X X X X




  • Klappentext:
    Ist jetzt also der Tag der Abrechnung gekommen? Als Óðinn den mysteriösen Tod zweier Jungen in einem Erziehungsheim untersucht, tun sich Abgründe auf. Je tiefer er gräbt, umso mehr gibt es Parallelen zu seinem Leben. Hat der viel zu frühe Tod seiner Frau etwas damit zu tun? Während er noch verzweifelt nach Antworten sucht, scheint etwas Bedrohliches immer näher zu kommen… Yrsa Sigurdardóttir hat einen gespenstisch gruseligen und unglaublich spannenden Thriller geschrieben, den man nur bei verriegelten Türen und Fenstern lesen sollte. Eiskalt, gespenstisch und fesselnd: Dieser Thriller ist wirklich nichts für schwache Nerven




    Cover:
    Das Cover ist insgesamt sehr gut gelungen.
    Das Hintergrundbild vermittelt die für Island typische Stimmung: Verwunschen, einsam und gespenstisch. Schön finde ich ebenfalls, dass das Logo die Farbe des Titels aufgreift, so wirkt das Cover noch stimmiger.
    Mir gefällt das schaurige Cover - passend zum Genre des Buches :-)



    Aufbau:
    Das Buch beginnt mit dem Ende. Odìnn und seine Tochter Rùn befinden sich in einem Auto, dessen Auspuff verstopft ist. Odìnn realisiert dies Stück für Stück, kann sich und seine Tochter jedoch nicht aus dem Auto retten, da er durch die Abgase bereits benebelt ist.
    Dies fesselt den Leser gleich zu Beginn, da sich die Fragen stellen, ob Rùn und Odìnn nun wirklich in dem Auto umgekommen sind, sowie weshalb es überhaupt so weit kommen musste.

    Ansonsten hat das Buch zwei Handlungsstränge.
    Zum einen wird aus Odìnns, zum anderen aus Aldìs' Sichtweise erzählt, was sich Kapitel für Kapitel abwechselt.
    Es ist interessant, dass sich auch die Zeit, in der die jeweiligen Geschichten spielen, ändert.



    Meinung:
    Die Idee hinter "Seelen im Eis" ist gelungen, leider hätte man sie aber besser umsetzen können.
    Meiner Meinung nach ist "Seelen im Eis" nämlich kein richtiger Thriller.
    Nur weil Geister eine Rolle spielen und es letztendlich einen leicht verrückten Mörder gibt (wer es ist, soll hier nicht verraten werden), heißt es noch lange nicht, dass es sich wirklich um einen guten Thriller handelt.
    Ich habe bereits Thriller gelesen, die mich komplett gefesselt haben, bei denen ich sogar zwischendrin kurz innehalten und verschnaufen musste, weil die Geschichte mich einfach so mitgenommen hat.
    Dies hat hier leider gefehlt.
    Die teils erzwungenen Geistererscheinungen, sei es bei Aldis oder Odinn, hätten weggelassen werden können. Wahrscheinlich wäre das Buch somit sogar besser gewesen und ich hätte nicht über diesen krampfhaften Versuch, Spannung zu erzeugen, den Kopf schütteln müssen.



    Fazit:
    Die Geschichte an sich ist aber eine gute Idee und das Buch ist garantiert nicht schlecht. Zwar konnte es mich leider nicht sonderlich vom Hocker hauen, aber dennoch habe ich es gerne gelesen und wollte auch das Ende erfahren, welches mich sogar überrascht und regelrecht "wachgerüttelt" hat.




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